An der Schule 2-4, 96524 Neuhaus-Schierschnitz Telefon 036764 / 72211 E-Mail: sekretariat@rsmeyer.de

 

 

 

 

Wir sind mit dabei

 

 

 

Am 21. November ist der erste Wettbewerb „10 grüne Schulhöfe für Thüringen“ mit der Auszeichnung der zehn Siegerschulen und vielen spannenden Diskussionen zu naturnahen und partizipativ geplanten Schulhöfen erfolgreich zu Ende gegangen. Gemeinsam mit der Umweltministerin Anja Siegesmund wurde an der Staatlichen Regelschule "J. W. Heimbürge" in Kahla einer der vier Umsetzungsschulhöfe feierlich eröffnet.


Gleichzeitig fiel der Startschuss für eine neue Wettbewerbsrunde. Bis Mitte Januar suchen das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) wieder interessierte Thüringer Schulen, die ihren Schul­hof naturnah und partizipativ in den kommenden Jahren umgestalten wollen. Dafür steht eine Projektförderung in Höhe von insgesamt 150.000 Euro bereit.


Ziel des Wettbewerbs ist auch in dieser Runde, Schulhöfe in naturnahe, soziale und attraktive Lebens- und Lernräume zu verwandeln. Unter einer breiten Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern, weiteren Akteurinnen und Akteuren an Schulen und deren Netzwerke sowie kommunalen Verwaltungen werden Best-Practice-Lösungen in Bezug auf Schulhofgestaltungen in Thüringen gesucht. Besonderer Wert wird dabei auf die Themen Artenvielfalt, Klimawandel und Klimawandelanpassung sowie Bodenschutz gelegt.

 

Gesucht werden ab sofort vier sogenannte Umsetzungsschulen, deren Schulhofplanung sich durch ein hohes Maß an Naturnähe, Motivation und Partizipation aller an Schule Beteiligten auszeichnet: vier Umsetzungsschulen winkt eine Fördersumme von je 30.000 Euro für die Umsetzung ihrer Planung. Mit je 5.000 Euro werden zusätzlich sechs Schulen gefördert, die schon länger den Wunsch haben, ihren Schulhof endlich umzugestalten, denen aber bisher das Geld und das fachliche Know-how für eine partizipative Planung fehlen. Diese sogenannten Planungsschulen erhalten neben der Fördersumme vielfältige Unterstützung, unter anderem mit Schulun­gen und einer Schulhofkonferenz. 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Projektteam „Zehn grüne Schulhöfe für Thüringen“

 

 


 

 

Es geht weiter ... das Projekt geht in die nächste Runde

 

 

 

Thüringer Gemeinschaftsschule "Joseph Meyer"Gemeinde Föritztal, (Sascha Müller-Kraenner)

 

An der Thüringer Gemeinschaftsschule "Joseph Meyer"Föritztal , OT Neuhaus-Schierschnitz  lernen: 370 Schülerinnen und Schüler, z. T. mit erhöhtem Förderbedarf. Wichtiges Ziel der Schule ist das Lernen mit allen Sinnen.

Da sich die Gemeinschaftsschule im Aufbau befindet und bestehende Schulstandorte zusammengelegt, bot sich die einmalige Chance auf einen „richtigen Schulcampus“ und die konzeptionelle Entwicklung der Schule inkl. des Schulhofes als Gemeindemittelpunkt.

Der Förderverein und die Gemeinde stehen von Beginn an hinter dem Projekt, was nicht überall selbstverständlich ist.

 

Schulsozialarbeiterinnen haben im Rahmen einer Zukunftswerkstatt partizipativ Schülerideen und - wünsche für die Gestaltung des Schulhofes gesammelt. Im Werkunterricht wurden über 4 Wochen Modelle des zukünftigen Schulhofes gebaut. Eine  Wunschliste wurde erstellt, ein Teil davon findet sich im Schulhofplan wieder.

Die AG „Schulhof“ begleitet das Projekt und die Planung von Beginn an. Parallel fanden immer wieder kleinere praktische Aktionen, wie  beispielsweise den Bau eines Insektenhotels oder ein großen Schulaktionstag der Schulgemeinschaft statt.

Jetzt gilt es, Gelder für die praktische Umsetzung einzuwerben. Firmen der Region, die oft auch Praktikumsbetriebe sind, werden gezielt für eine finanziell und materielle Unterstützung, auch von den  Schüler*innen angesprochen.

 

Die Schule ist eine Kooperation mit der WEFA (Werkstatt für angepasste Arbeit/Diakoniewerk) eingegangen. Sie unterstützte nicht nur bei der Detailplanung des grünen Schulhofes sondern wird auch tatkräftig bei der praktischen Umsetzung helfen. Für den Bau  des „Grünen Klassenzimmers“ im Jahr, bei dem die Schüler*innen und Menschen mit Behinderung gemeinsam anpacken wollen, wünschen wir der Schule viel Erfolg.

 

 

 


 

 

Liebe 10 „Superschulen“, 

 

und nun kommt das „Herzliche Dankeschön“ für die tolle Arbeit im Projekt, die begeisternden Präsentationen vor dem Publikum, auf dem Marktplatz, in den Workshops auf der Abschlussveranstaltung, auf den Homepagen und überhaupt. Mich haben die vielen Ideen, die Power an den Schulen und die Offenheit füreinander und was alles so möglich war und ist immer wieder begeistert. Das war ganz große Klasse und ist sehr gut angekommen. 

 

Das Projekt geht ja nun in die nächste Runde. 

Und die „Alten“ dürfen und sollen auf den Netzwerktreffen (Frühjahr 2020 und ein Netzwerktreffen 2021) und am liebsten auch zumindest immer mal in den Workshops dabei sein, ihr Wissen weitergeben, anregen, empowern  und alle Fragen stellen können, die noch in den Köpfen schwirren oder vor Ort gerade hochaktuell sind und sich vernetzen und die Ideen aus dem Netzwerk in die Welt weitergeben und vielleicht gibt es dann ja auch noch mehr Treffen.

Das erste Netzwerktreffen soll nun schon am 18. März 2020 stattfinden (neue und alte Schulen). Und das wäre toll, wenn es an einer der alten Schulen stattfinden könnte. Wer möchte, wer kann? Bitte melden. Wir freuen uns.

Und Themenwünsche bitte  auch schon mal gerne an mich schicken. Wie gehabt TN zahl der Schulen +- 2 TN.

 

Dazu sind wir als Schulhofteam neu aufgestellt. Ich stehe weiterhin sehr gerne als Projektleitung zur Verfügung. Mit dabei im Team sind Daria Junggeburth (schon bekannt aus Kahla) und Nathalie Biercamp und ein bisschen auch Markus Zipf (auch bekannt aus Kahla). 

Ines Wittig wird noch das alte Projekt abwickeln und steht dafür als Ansprechpartnerin weiterhin zur Verfügung. Sie wird im neuen Projekt aber nicht mehr dabei sein und sich wieder ganz dem Naturschutzbereich widmen.